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Unser Glossar hat zum Ziel, die Konzepte des Yoga in einfacher und verständlicher Sprache zu erklären. So kann jeder diese Begriffe für sich selbst erschließen und konkret in die Themen aus seinem Leben integrieren.

Yoga

Yoga ist eine traditionelle Disziplin, die ihren Ursprung in Indien hat. Ziel dabei ist es, Harmonie zwischen Körper, Atem, Geist und Bewusstsein zu schaffen. Anders als bei rein körperlichen Übungen oder Fitness ist Yoga ein Weg der Selbsterkenntnis und der inneren, der persönlichen Entwicklung. Indische Philosophen definieren Yoga als Einheit und als höchste Konzentration.

Yoga-Praktiken, wie Körperhaltungen, Atemtechniken und Selbsterkenntnis helfen den Geist zu beruhigen, die Körperwahrnehmung zu verbessern und ein tieferes Bewusstsein zu entwickeln. Sie schaffen einen inneren Raum für ein besseres Verständnis der eigenen Emotionen, Reaktionen und Muster, die zur Routine geworden sind.

In unseren Workshops und Ausbildungsprogrammen wird Yoga als Werkzeug zum Ausgleich und zur Selbsterkenntnis eingesetzt, unter Berücksichtigung der Fähigkeiten und Bedürfnissen jeder einzelnen Person.

Svadhyaya (Selbststudium)

Svadhyaya bedeutet „Selbststudium“ und die „Entfaltung der eigenen Potenziale“. Es ist eine Methode der bewussten Beobachtung der eigenen Gedanken, Emotionen, Verhaltensweisen und Reaktionen. Dadurch gewinnt man Klarheit und Selbstvertrauen.

Svadyaya ermöglicht es, uns von Konditionierungen oder Manipulationen zu distanzieren und hilft sogar bei einer (komplexen) posttraumatischen Belastungsstörung. Es hilft besser zu verstehen, was unsere Entscheidungen und Beziehungen besonders beeinflusst. Svadhyaya schafft Klarheit und ebnet den Weg zu einer nachhaltigen Transformation.

Svadhyaya bildet die Grundlage unserer Workshops und Ausbildungsprogramme. Es erlaubt uns bei Themen wie Abhängigkeit, toxische Beziehungen oder berufliches Burnout in einem sicheren und geschützten Rahmen zu arbeiten.

Samkhya (eine alte indische Philosophie)

Saṃkhya ist eine alte Philosophie, und ist die Grundlage, auf welche Yoga sich stützt. Sie erlaubt uns ein klares Verständnis für die Funktionsweise der Natur und dem Menschen mit seiner Natur zu erlangen.

Samkhya fördert das Urteilsvermögen und befreit die Menschen von inneren Zwängen, falschen Glaubensmustern und Vorurteilen. Sie bietet somit ein nützliches Hilfsmittel, um die psychologischen Mechanismen zu verstehen, welche uns selbst Schaden zufügen.

In unseren Workshops und Ausbildungsprogrammen unterstützt Saṃkhya die Praxis von Svadhyaya, indem sie mehr Orientierung und ein solides Fundament bietet, um psychologische Muster zu beobachten und zu verstehen.

Asanas (Yoga-Posturen)

Asanas sind eng mit Yoga verbundene Körperhaltungen. Asana steht für das „a“ am Ende vom Wort Yoga. Diese Gymnastik dient nicht nur dazu, den Körper zu kräftigen oder zu dehnen, sondern unterstützt uns darin eine bessere Selbstwahrnehmung zu erlangen.

Durch bewusstes Halten einer Stellung kann der Praktizierende gut seine körperlichen Empfindungen, die Atmung und mentalen oder emotionalen Reaktionen beobachten. Asanas helfen dahingehend, die Körperwahrnehmung zu verbessern, Stress zu regulieren und die mentale Arbeit an der Introspektion zu unterstützen.

In unseren Workshops und Ausbildungsprogrammen werden Asanas an den psychologischen Zustand, die körperlichen Möglichkeiten und die Grenzen jeder Person angepasst.

Pranayama (Atemübungen)

Pranayama bezeichnet die im Yoga verwendeten Atemtechniken. Wie der Körper ist auch der Atem direkt mit dem Geist verbunden und aus dem Grund ein wertvolles Werkzeug zur emotionalen Regulation.

Pranayama hilft das Nervensystem zu beruhigen, mentale Unruhe zu verringern und mehr Bewusstsein für das hier und jetzt, sowie die innere Stabilität zu fördern. Mit regelmässiger Übung und in Kombination mit Introspektion hilft es die Psyche ins Gleichgewicht zu bringen.

In unseren Workshops und Ausbildungsprogrammen wird Pranayama als einfache, schnell und leicht auszuführende Übungen eingesetzt. Diese können leicht in den Alltag integriert werden, um das psychische und emotionale Wohlbefinden zu unterstützen.

 

Meditation

Meditation ist eine Praxis, bei der die gesamte Aufmerksamkeit auf einen einzigen Punkt gerichtet wird. Währenddessen versucht man alle andere Gedanken los zu lassen. Dieser Punkt kann der Atem, ein fixer Punkt im Raum oder sogar ein imaginärer Bezugspunkt sein.

In unseren Workshops und Ausbildungsprogrammen wird Meditation als einfaches und zugängliches Werkzeug eingesetzt. Es kann leicht und überall in den Alltag integriert werden und fördert das psychische und emotionale Wohlbefinden.